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Die Innenwohnenden

Sabine Reichhelm ist Erzieherin und Ergotherapeutin und hat langjähri­ge Erfahrungen in der Gruppenarbeit mit Kindern und psychisch erkrankten Erwachsenen. Sie lei­tet im Rahmen ihrer Berufstätigkeit verschiedenste Kreativgruppen im Textil- und Handwerksbereich. Sie ist gründende Mitarbeiterin eines psychiatrischen Arbeitsprojek­ts (FAIRKAUFHAUS) und verfügt über Erfahrungen im Einzelhandel. Als freiberufli­che Textilkünstlerin verkauft sie seit Jahren regelmäßig eigene Produkte (Kleidung, Accessoires aus Vintage-Stoffen, Gewebtes, Häkelkunst) auf Berliner Kunstmärk­ten. Auf der »Insel« wird Sabine mit mehreren Webstühlen, Nähmaschinen, Strick- und Häkelnadeln etc. Textilworkshops anbieten

Jens Mühe ist Erziehungswissenschaftler, Sozialpädagoge und Musiktherapeut. Er war langjährig im Jugendverband »Die Falken« (und daher geübter Lagerfeuergitarrist), in Ju­gendfreizeiteinrichtungen und im Betreuten Jugendwohnen tätig und arbeitet seit 2003 in der Ausbildung von Erzieher/innen und Sozialarbeiter/innen an Fach- und Hochschulen. Im Rah­men dieser Tätigkeiten leitete er verschiedene Musikgruppen, Chöre und führte Theater- und Mu­sikprojekte durch. Von Herbst 2009 bis Sommer 2019 war er Dozent an der Fachschule für Sozialpädagogik am Pestalozzi-Fröbel-Haus in Berlin. Jens unterichtet weiterhin an der Alice Salomon Hochschule Berlin, der Hochscchule Neubrandenburg und der Hochschule Magdeburg Stendal. Er arbeitet derzeit an seiner erziehungswissenschaftlich-sozialphilosophischen Promotion über die (Un)Möglichkeit emanzipatorischer Erziehung in der dystopischen Postmoderne und wird dabei betreut von Prof. Hartmut Rosa (Friedrich Schiller Universität, Jena) und Dr. Thomas von Freyberg (em. wissenschaftlicher Mitarbeiter an Frankfurter Institut für Sozialforschung, auch bekannt als »Frankfurter Schule«. 

Wir haben zwei wunderbare Töchter, die auch sozial und künstlerisch aktiv sind. Die eine ist FAlkin, die andere Pdafinderin. Durch unsere langjährigen Tätigkeiten im sozialpädagogischen und -therapeutischen Feld in Berlin erfreuen wir uns vielfältiger Kontakte und Beziehungen:  Zu Ausbildungsstätten, Jugendverbänden, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, sozialtherapeutischen Einrichtun­gen, Kindertheatern, Gewerkschaften, politischen Gruppen und vor allem zu Kolleg*innen, zu aktuellen und ehemaligen Studierenden und anderen langjährigen Wegbegleiter*innen. 

Uns im Engagement für die Sache in einem solchen Projekt selbst zu verwirklichen, ist unser langjähriger Lebenstraum. Wir sind sehr  zugänglich und gastfreundlich, aber auch willensstark und zäh, suchen neue Herausforderungen auf dem Land und den Ausstieg aus dem Stadtleben. Das Gelände wird sich zukünftig in unserem Privatbesitz befinden, von uns aber gemeinsam mit dem JKBBS e.V. gemeinnützig betrieben.