LFLF III: Ein schönes Fest und gute Musik!

Wir haben es mal wieder geschafft: Wir haben ein rauschendes Fest gefeiert, haben sehr gute Musiker:innen gehört, hatten Trubel im Café Wahrheit und haben neue Freunde dazugewonnen.

Clemens Blascheck und Tom Biegus sind zu unserer großen Freude wieder dabeigewesen! Tom hatte diesmal ein Schlagwerk aus verschiedenen Eimern, Kanisternbehältern, einem Waschbrett zusammengebaut. Über die Anlage klang das sehr gut. Nah am Drumset, aber doch irgendwie anders. Beide sind exzellente Sessionmusiker und konnten so mit Max Mathot (Gitarre & Gesang) , Marius (Keyboards) und Robert Hübner (Bass), alle aus Berlin, eine komplette Band auf die Beine stellen, die sich gegenseitig verstärkten, unterstützten, ergänzten.

Es wird vielleicht zu einer Tradition beim jedem Festival einen Chor einzuladen. Diesmal war es Chorabella, eine Frauengruppe aus Berlin. Sehr stimmsicher und mit einem interessanten und vielseitigen Repertoire von Lezginka, einem jüdisches Tanzlied zu Here Comes the Sun von den Beatles. Der Höhepunkt des Abends war ein Solo von Chormitglied Marlen Poguntke. Sehr gut gesungen und sehr berührend!

Sehr großen Dank gebührt Marius Hübner. Durch unsere Entscheidung technisch aufzurüsten und alles über unsere kleine PA laufen zu lassen, hatte er als Tocntechniker und Musiker eine echte Doppelbelastung. Zumal ein Regengguß am Nachmittag uns dazu zwang, den Aufbau unter einem schützenden Zelt zu wiederholen und wir in Zeitstress gerieten.

Der Abend blieb glücklicherweise regenlos. Und so konnten etwa 120 Besucher:innen aus der Umgebung und aus Berlin die Zeit zusammen und die Musik trocken genießen. Hilfreich waren dabei die Getränke im Café Wahrheit, frischgegrillte Wildscheinbratwürste und die Kürbissuppe, die die Falken MV im Rahmen eines mehrtätigen Koch-Workshops gekocht hatten.

Einen ganz herzlichen Dank an unsere wohlwollenden Besucher:innen, die uns und den Ort mögen und das zum Ausdruck bringen! Einen herzlichen Gruß an die engagierten und einander zugewandten Vereinsmitglieder und die anderen Freunde und Freunde, die dabeiwaren. Es war schön mit euch! Und nochmal vielen Dank an alle Musiker:innen für euch ehrenamtliches Engagement!

Unsere Erkenntnisse für das Lagerfeuerliederfestival IV am 10. September 2022: 

  • Wir werden uns um Fördermittel bemühen, um Berufsmusiker:innen Gage zahlen zu können!
  • Im nächsten Jahr wird es einen Techniker oder eine Technikerin geben, damit Marius entspannt tun kann, was ihm den größen Spaß machen: In die Tasten hauen.
  • Wir wollen, trotz einer Professionalisierung und Vergrößerung des Festivals den Sing-along oder Sing-alone Charakter, das avanti dilettanti behalten und ausweiten. Es liegt uns am Herzen, dass auch Menschen, die ein Lied auf der Ukulele beherrschen, etwas zum Vortrag bringen wollen. Entsprechende Formate und Einladungen während der Veranstaltung werden wir entwickeln!

 

 

 

 

Tags: