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Finnhaus

Was kann man auf einem Zeltplatz oder in einem Feriencamp machen, wenn es draußen regnet, kalt und/oder dunkel ist? Häufig nicht viel, unserer Erfahrung nach. Bei uns gibt es für diesen Fall, aber auch für Seminare, Film- oder Tanzabende, Jam Session u.a. das Finnhaus.

Das Gebäude beeindruckt durch seine einzigartige Außen- und Innenarchitektur und Raumgestaltung und durch die Größe die Besucher*innen der »Insel«. Es hat die Form eines Ypsilons und wurde in den späten 70er und frühen 80er Jahren als Teil eines umfangreichen Erweiterungskonzeptes der VEB BBG Leipzig für das Betriebsferienheim »Hans Franke« gebaut.

Im Erdgeschoss befindet sich ein Mehrzwecksaal, er ist Speiseraum, Aufenthaltsraum, Kino. Wir heizen den Saal und das das Haus seit Weihnachten 2019, wenn draußen ungemütlich wird, mit einem großen und leistungsstarken Kaminofen.

Zum Kaffeekochen und für kleinere Mahlzeiten haben wir eine Teeküche mit Waschbecken, Kühlschrank, Spülmaschine, Herd und Geschirrschränken zum Tischdecken eingerichtet.

Sehens- und nutzenswert sind die bis zu den Hinweisschildern originalbelassenen Toiletten (Margot und Erich) hinter der Kinoleinwand. Ebenfalls im Erdgeschoss befinden sich die Großküche für die Vollverpflegung, sowie Vorratskammern. Vor der Küche gibt es noch eine große Terrasse, auf der quite important people ihre Morgende, Tage und Abende verbringen.

Im Obergeschoss gibt es einen weiteren Seminarraum, einen Bandraum, der Musiker*innenherzen in freudige Beats versetzt, eine Backstage-Lounge mit ausgewähltem Interieur aus DDR-Zeiten, ein romantisches Dachschlafzimmer mit Blick auf Schlowe und einen Laden mit DDR-Devotionalien.

Im (ohnhein sinistren) Keller des Finnhauses befindet sich unser Gruselkabinett mit düsteren Details, für Freund*innen des Morbiden und der rätselhafte Aufgaben.