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Benefiz-Markt: VOLLER Erfolg!

Punkt drei Uhr strömten die Besucherinnen und Besucher auf die »Insel« und in die Markthalle. »Ach, weißt du noch?« - »Ja, das hatten wir auch!« -»Guck mal: Originalverpacktes DDR-Klopapier. Das war echt hart, aber lange Zeit haben wir noch Zeitungen in Streifen geschnitten.«... Nicht wenige kamen schwer bepackt einige Zeit später wieder hinaus. Steffen Wiechmann unser Marktleiter bewies für einen Sozialisten echtes Verkaufgeschick und erhandelte höchst individuelle Preise. Endverbraucherpreis plus x geteilt durch Konvolutgröße mal Spenderlaune im Quadrat. Oder so ähnlich. Es ist noch allerhand übrigggeblieben, das Sabine Reichhelm in den letzten Tagen in unserem DDR-Dauerladen im Finnhaus (Öfnnungszeiten nach Vereinbarung) verstaut hat.

Nach dem Gewimmel setzten sich einige noch ins provisorische Café, um Kuchen und Torten von Lisa Scheffler aus Schlowe zu genießen und unseren neuen Freunden von den »Akkordarbeitern« (Clemens Blaschek und Tom-Henning Biegus) und ihren Interpretationen berühmter und weniger berühmter Folk und Popsongs zuzuhören, den ein oder anderen Glühwein zu trinken und von Janna Reichhelm aus Thüringen direkt importierte Bratwürste oder Udo Rogmanns Gulasch aus dem Hordentopf zu essen. Lichterketten, Leuchtsterne, mehrere Feuer und die historischen Laternen tauchten gaben dem Gelände auch abends ein schönes Ambiente.

Im Finnhaus-Obergeschoss wurden aus historischen Stoffen schicke Kirschkernkissen genäht. Und spätestens der Film »Gundermann« brachte (den gewünschten) Effekt, dem Markttreiben einen politischen und gemeinnützigen Stempel aufzudrücken.

Auch für die teilnehmenden Mitglieder und Freund*innen des JKBBS e.V., die alle zu nennen hier den Rahmen sprengen würde, war es, denke ich, eine sehr erfolgreiche und identifikationssteigernde Erfahrung. Mir hat der Tag jedenfalls viel Spaß und Lust auf mehr gemacht! Einen solchen Markt werden wir vielleicht nicht wiederholen, aber z.B. das Lagerfeuerliederfestival 2020 wirft seine Schatten bereits voraus!

Mit der Veranstaltung haben wir einen Vorgeschmack auf unsere Art des Feierns gegeben, unsere Bekanntheit in der Region vergrößert, z.B. durch gute Presse . Wir haben neue Kontakte geschlossen und nebenbei Einnahmen in Höhe von ca. 1.600,- generiert. Das bringt jetzt die »Insel« noch nicht meilenweit voran, aber das Zeichen ist klar: Wir sind hier, wir wollen unseren Beitrag zur Entwicklung der Region und für die Jugend-, Kultur- und Bildungsarbeit leisten. Wir werden die »Insel« zu einem ökonomisch tragfähigen Kleinord machen. Wir bleiben!

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